inform Nr. 2 April 2009

inform Nr. 2, April 2009: Die Hand in der Physiotherapie

In der Verletzungsstatistik nehmen Handverletzungen den ersten Platz ein. Bei der Behandlung von Verletzungen und Erkrankungen des komplexen menschlichen Werkzeugs „Hand“ spielt die Physiotherapie eine bedeutende Rolle. Nun soll die Zusammenarbeit mit HandchirurgInnen und auch ErgotherapeutInnen ausgebaut werden.

Historischer Rückblick und zukünftige Entwicklungen

Handchirurgie befasst sich mit allen Störungen, welche die Funktion der Hand betreffen. Sie beinhaltet die konservative und operative Behandlung von Erkrankungen, Unfallfolgen und Fehlbildungen der oberen Extremität und umfasst alle Strukturen der oberen Extremität, namentlich die osteoartikulären, muskulotendinösen, neuralen und vaskulären Strukturen, sowie die Haut und deren Anhangsgebilde. Die Handchirurgie war ursprünglich und ist es zum großen Teil auch heute noch die Chirurgie der Verletzungen der Hand.

Gibt es künftig in Österreich „Hand­therapeutInnen“?

Die Frühjahrsklausurtagung 2009 der Österreichischen Gesellschaft für Handchirurgie (ÖGH) am 6./7. März war eine in vieler Hinsicht bemerkenswerte Veranstaltung. Nicht zuletzt, weil die Tagung erstmals gemeinsam mit Physio- und ErgotherapeutInnen abgehalten wurde. Aufgrund des großen Interesses von mehr als 200 TeilnehmerInnen sollen auch künftig gemeinsame Kongresse abgehalten und darüber hinaus die Zusammenarbeit intensiviert werden.

Aus aktuellem Anlass: Qualität in der Physiotherapie – 2. Teil

In der vorigen Ausgabe des „inform“ bildete das Thema „Qualität im Gesundheitswesen“ den Schwerpunkt. Unser Chefredakteur stöhnte damals ein wenig, dass das Themas vielleicht „etwas zu theoretisch“ sein könnte.

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