Gangrehabilitation bei neurologischen Störungen
Ziel: Die Therapie von neurologischen PatientInnen ist sehr anspruchsvoll und verlangt neben dem Kennen der theoretischen Hintergründe viel praktische Erfahrung. Fast zwei Drittel aller PatientInnen geben als Therapieziel an, besser und ökonomischer gehen zu können. Der Gangrehabilitation kommt daher eine zentrale Bedeutung im Therapiealltag zu. Das Erkennen von Gangstörungen bei Schlaganfall, MS, Parkinson und SHT sowie deren Behandlungsansätze sind Schwerpunkte des Kurses. Zusätzlich werden aktuelle Erkenntnisse und Studien hinsichtlich effektiver Therapieansätze erläutert und deren Übertrag in den Klinikalltag aufgezeigt. Das Vorstellen und Durchführen der wichtigsten Assessments in der Gangrehabilitation runden den Kurs ab.
Inhalt:
- Kennen der wichtigsten Problemkreise des neurologischen Patienten
- Durchführung einer korrekten Ganganalyse auf der Basis des normalen Ganges
- Benennung von pathologischen Abweichungen beim Gehen neurologischer PatientInnen
- Erstellen und Durchführen eines Behandlungsplans für eine effiziente Gangtherapie
- Wichtige Grifftechniken zur spezifischen Behandlung der Gangstörung
- Kennen der aktuellen Datenlage (Evidence based Medicine) im Bereich der Gangtherapie
- Kennen der wichtigsten Assessments und deren Anwendung im Therapiealltag
Sie haben die Möglichkeit eine/einen PatientIn mit Gangstörung zum Vorbehandeln und zur Problemanalyse zum Kurs mitzunehmen!
Die Referenten behalten sich vor den Kurs bei geringer TeilnehmerInnenzahl auch alleine zu halten.


