Gesundheitspolitik

In schlechter ­Gesellschaft

Mit einem neuen „Bundesgesetz zur Stärkung der ambulanten öffentlichen Gesundheitsversorgung“ soll unter anderem das Ärztegesetz und das Zahnärztegesetz im Hinblick auf die Gründung von Gruppenpraxen geändert werden, sodass die Zusammenarbeit als Gruppenpraxis nunmehr neben der bereits dafür zulässigen Rechtsform einer Offenen Gesellschaft (OG) auch in der Rechtsform von Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) ermöglicht werden soll. Physio Austria und MTD-Austria kritisieren den vorliegenden Gesetzes­entwurf scharf.

MTD-Austria berät Gesundheits­plattform

Erfolg für MTD-Austria, den Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste.

Wir wollen das Wissen von Physio Austria nutzen

Die Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) wurde im Jahr 2006 als nationales Forschungs- und Planungsinstitut für das Gesundheitswesen und Kompetenz- und Förderstelle für die Gesundheitsförderung per Bundesgesetz errichtet. Das Österreichische Bundesinstitut für Gesundheitswesen (ÖBIG) und der Fonds Gesundes Österreich (FGÖ), etablierte Einrichtungen seit 1973 bzw. 1998, wurden als Geschäftsbereiche eingegliedert. Das Bundesinstitut für Qualität im Gesundheitswesen (BIQG) wurde als dritter Geschäftsbereich am 1. Juli 2007 gegründet.

Gesundheit auf einen Klick

Gesundheitsinformationen sind die am häufigsten nachgefragten Themen im World Wide Web. 70 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher nutzen regelmäßig das Internet. Mehr als 46 Prozent suchen dort gezielt nach Informationen rund um Fragen der Gesundheit. Doch nicht alles, was sie dort finden, hilft ihnen auch weiter. Manchmal ist die Verunsicherung größer als zuvor. Mit dem Start von www.gesundheit.gv.at gibt es in Österreich die erste Website für qualitätsgesicherte und unabhängige Informationen zu Fragen rund um alle wichtigen Gesundheitsthemen.

Ein „e“ erobert das Gesundheitswesen

Wer sich mit aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen beschäftigt, trifft immer häufiger auf Begriffe wie „e-Health“, „e-Medikation“, „e-Befund“ oder nicht zuletzt „ELGA“ (Elektronischer Gesundheitsakt). Während die „e-card“ mittlerweile ein vertrautes Utensil in den Ausweistascherln der ÖsterreicherInnen ist, können sie mit den anderen „e“-Begriffen meist noch wenig anfangen. – inform wird sich in den nächsten Ausgaben ausführlicher mit diesen beschäftigen.

Warum soll es im Krankenhaus nur am Vormittag Physiotherapie geben?

Mit 1. April übernimmt Eva-Maria Baumer MPH die Leitung des BIQG. Für „inform“ gab die neue „Qualitäts-Chefin“ schon im März ein erstes Interview.

MTD-Berufe optimieren Behandlungs­qualität

Noch vor kurzem war das Thema „Qualität im Gesundheitswesen“ nicht viel mehr als eine akademische Spielwiese, weit abseits der medial publikumswirksamen Tummelplätze „Krankenkassensanierung“, „Steuerreform“ und „Wirtschaftskrise“. Vor zwei Monaten sorgte die Qualitätskontrolle von Arztpraxen mit kolportierten 1200 Praxisschließungen für ein erstes Rauschen im (Zeitungs-)Blätterwald. Seit Anfang März und dem Erscheinen des Buches „Verschlussakt Medizin“ des ehemaligen „profil“-Journalisten Kurt Langbein hat das Thema selbst an Wirtshaustischen oberste Priorität. Dennoch wissen nur wenige, dass es seit knapp zwei Jahren ein „Bundesinstitut für Qualität im Gesund­heitswesen“ (BIQG) gibt.

Gesundheitsberufe gründen gemeinsame Gesundheits­berufe-Konferenz

15 maßgebliche Organisationen der Gesundheitsberufe haben sich Anfang Mai in Wien zur österreichischen Gesundheitsberufe-Konferenz zusammengeschlossen. Haupt-Ziele der neuen Plattform sind eine gemeinsame Positionierung der Gesundheitsberufe gegenüber Wirtschaft und Politik, eine engere Information und Kooperation der Gesundheitsberufe untereinander, sowie die Entwicklung gemeinsamer Projekte zur Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung einer qualitativ hochwertigen Versorgung. Für Physio Austria nahm Mag. Nicole Muzar an der Konferenz teil.

„Das ist wie eine Kindesmisshandlung“

In der Steiermark klagen PhysiotherapeutInnen, dass immer weniger Therapien für Kinder bewilligt werden. In Tirol haben sich LogopädInnen, Ergo- und PhysiotherapeutInnen zusammengetan, um bei der Landes­regierung für therapiebedürftige Kinder zu intervenieren. Und die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ) forderte kürzlich generelle Kostenfreiheit für Therapien für Kinder.

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